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Zielgruppen-Analyse – Wer sind Eure Leser?

November 23rd, 2009 Leave a comment Go to comments

Der Freitag ist zwar schon ein wenig rum, doch ich bin erst jetzt dazu gekommen mich dem dieswöchentlichen Themas des Webmasterfridays zu widmen. Doch wollte ich es auch nicht verstreichen lassen, da es denke ich wieder einmal sehr gut zum Thema dieses Blogs passt und viele interessieren dürfte, die mit dem eigenen Blog Geld verdienen wollen. Es geht nämliche diesmal um die Zielgruppen-Analyse, wie kann man mehr über seine Zielgruppe sprich Leser herausfinden, um so seinen Blog noch optimaler für diese auszurichten? Denn nur wer auch intensiv auf die Bedürfnisse seiner Leser eingeht, wird auch langfristig Erfolg mit seinem Blog aufweisen.

Das Tool der Wahl – Google Analytics

Screenshot-Google-AnalyticsWie so viele andere Blogger nutze ich auch auf diesem Blog zur Auswertung das Tool Google Analytics. Das ist vielleicht aus Datenschutzgründen etwas bedenklich, doch hat man hier die besten Statisktiken zu seinen Webseitenbesuchern. Es kommt dabei auch nicht darauf an einzelnen Lesern hinterherzuschnüffeln, sondern Trend und Entwicklungen zum Leseverhalten auf seinem Blog zuerkennen. Man sollte dabei vielmehr folgende Fragen klären. Woher kommen meine Leser? Was lesen sie am liebsten? Wie lange verbringen sie auf meinem Blog? Wo und wie steigen sie aus dem Blog wieder aus?

Dazu bietet einem Google Analytics eine Vielzahl an Auswertungen. So sind am Anfang der Blog Vermarktung vorallem die Zugriffsquellen besonders von Interesse. Hier kann man am besten sehen, von welchen Seiten die meisten Leser zu einem kommen und besonders wichtig, ob sie auch auf meinem Blog finden was sie suchen. Denn was ich in einem Artikel über die Wahl der richtigen Keywords schon gesagt habe, gilt auch hier von besonderem Interesse sind nicht nur diejenigen Zugriffsquellen, die besonders viele Leser auf die eigene Seite spülen, sondern vorallem diejenigen die hier auch von der Seite angesprochen werden. Dies drückt sich durch Aufenthaltsdauer, Seiten pro Besucher und Absprungrate aus. So kann ich hier einerseits meine Vermarktungsstrategie überdenken, aber auch andererseits mir überlegen was diese Besucher davon abgehalten hat, länger auf meiner Seite zu verweilen.

So gehört es natürlich auch dazu sich anzuschauen, welche Artikel besonders beliebt waren. Dies kann man einerseits für seine Monatsstatistiken benutzen um Leser nochmal verstärkt auf erwiesenermaßen gute Artikel hinzuweisen, aber auch um zu entscheiden, was kommt an , was interessiert die Leser. Dabei hängt es aber oft auch an der richtigen Überschrift, ob ein Artikel angeklickt wurde oder nicht, vielmehr sagt da die Besuchszeit über ein wirkliches Interesse an einem Artikel aus.

Google Analytics – Einnahmen erkennen

Doch es man kann mit Google Analytics nicht nur herausfinden, was die Leser interessiert, man kann auch verfolgen, mit welchen Artikeln die meisten adsense Klicks zustande kommen. So bietet Google seit einer Weile die Möglichkeit seinen Adsense Account mit Analytics zu verknüpfen und erhält damit die zusätzlichen Informationen welche Artikel welche Klicks und Einnahmen gebracht haben. Allerdings braucht es hier auch wirklich schon großer statistischen Daten um ernsthafte Schlüsse daraus zu ziehen. So macht hier einer genau Analyse wohl eher bei mindestens 100 bis 200 Lesern pro Artikel überhaupt Sinn.

Viel interessanter aber ist insbesondere das Ereignis Tracking, vorallem für diejenigen die eigene Produkte über einen Blog verkaufen oder einen Newsletter betreiben. Hierzu braucht man zu allererst ein Ereignis, wie zum Beispiel eine Bestätigungsseite zum Kauf oder Newsletter Anmeldung. Hier kann man nun genau verfolgenen ob Besucher einem Anmeldungspfad folgen, oder aber wo sie dabei abspringen.

Fazit

Google Analytics erlaubt zwar die Analyse bestimmter Trends aber man wird damit nie genau in den Kopf eines Lesers hineinschauen können. Am besten gelingt das immer noch indem man anschliessende Handlungen eines Lesers verfolgt. Nach welchen Artikeln haben sich zum Beispiel besonders viel in den RSS Feed eingetragen, oder folgen dann auf Twitter? Das beste wären dabei immer noch direkte Leserkommentare, doch ist es hier besonders schwer aussagekräftige zu bekommen. Denn aktuell halten sich immer noch viele Lesern mit Kommentaren zurück. Es kommentieren dabei vorallem diejenigen, die auch einen Link zu ihrer eigenen Webseite hinterlassen wollen. Diese haben dabei natürlich kein Interesse negative Kritik abzugeben, besonders SEOs fallen mit besonders naiv wirkenden positiven Kommentaren auf, auch paar hier im Blog zu bestaunen. Und dann gibt es wie überall im Internet diejenigen die vorallem auf Krawall aussind und besonders heftige Kritik anbringen. Doch die meisten Leser, die im Grunde für den Blogger von besonderem Interesse sind bleiben stumm. Hier bleiben einem nur Tools wie Google Analytics um hier Trends und Vorlieben herauszufinden.

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