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Vergleich, was lohnt sich – Texte direkt verkaufen oder im Blog veröffentlichen

Für viele die gerne schreiben und etwas nebenbei dazuverdienen möchten, stellt sich die frage ob sie lieber Texte direkt über zum Beispiel eine Textagentur verkaufen möchten, oder aber selbst ein eigenes Projekt wie einen Blog hochziehen wollen um dort mit ihren eigenen Artikeln Geld zu verdienen. Beide Formen haben ihre Vor- und Nachteile. Man kann gerade zur Anfangszeit beide Formen kombinieren, doch mit der Zeit wird sich eins ganz klar als Favorit herausstellen. Das selbstständige Bloggen auf der eigenen Webseite.

Texte direkt verkaufen

Doch bevor ich auf die Möglichkeiten des Bloggens eingehe, möchte ich erstmal den Textverkauf genau beleuchten. Hier hat man den Vorteil einen festen Preis pro Wort zu haben, den man auch sehr schnell ausgezahlt bekommt. Bei Agenturen wie Textbroker wird ein halbwegs talentierter Schreiber in der Kategorie mit 3 Sternchen mit 0,9 cent pro Wort entlohnt, das bringt ihm bei einer DIN-A4 Seite also etwa 500 Wörtern 4,50 Euro. Wer richtig professionell schreiben kann, erreicht in der Kategorie 5 auch schonmal gerne 4 cent pro Wort sprich 20 Euro pro Seite. Dies ist aber gerade wenn man nicht im Schreiben ausgebildet ist und dies nur als eine Nebentätigkeit betreibt kaum zu erreichen. Zumal es unzählige Leute gibt, die nebenbei sich als Texter beschäftigen. Seihen es nun Schüler oder Studenten, oder andere die sich mal eben ein wenig dazuverdienen wollen.

Ein weiterer Vorteil neben der sofortigen Bezahlung ist die Vorgabe des Themas. Wer schon lange bloggt kann das bestätigen. Die Themenauswahl für einen Artikel kann manchmal ganz schön lange dauern, bis man auf eine zündende Idee gekommen ist. Hat man erstmal diese Idee, schreibt sich der Artikel manchmal wie von allein. Beim Texter gibt dies der Kunde vor. Allerdings kommt es hier häufig in der 3 Sterne Kategorie vor, dass die Vorgaben sehr vage sind. So weiß der Texter oft nicht was eigentlich verlangt wird, bzw. der Kunde nur auf das Vorkommen ein paar Keywords Wert legt. Solche Art der SEO Texte sind auch ein besonderes Vergnügen zu schreiben, aber wem das flüssig von der Hand geht kann damit gut Geld verdienen.

Allerdings kann es häufig vorkommen, dass einfach keine passenden Themen als Aufträge dabei sind, die einem liegen. Oder aber man muss sich erst aufwendig in die Themen einlesen. Hier kann man ganz schnell sehr viel Zeit verlieren und die angebotene Bezahlung wird dadurch immer geringer.

Texte im eigenen Blog veröffentlichen

Hier hat man nun alles selbst in der Hand und dies bringt deutliche Vorteile, aber man muss sich auch mehr mit Nebentätigkeiten rund um die Veröffentlichung beschäftigen und dafür sorgen, dass man auch Einnahmen mit den Texten generiert. Allerdings hat man dabei in der Veröffentlichung im eigenen Blog einen entscheidenden Vorteil, die Zeit. Während man als Texter nur einmal für seinen Text entlohnt wird, kann man als Blogger immer wieder neue Einnahmen mit einem Text generieren. So habe ich mir mal die Adsense Einnahmen meiner Artikel in meinem Hauptblog im Zeitraum des letzten Jahres angeschaut. So waren die Einnahmen für einen einzigen Artikel bis zu 90 Euro hoch. Allerdings auch nur die Spitze, viele andere Artikel tummeln sich im Mittelfeld bei 20 bis 30 Euro. Allerdings zeigt es sich, dass man allein mit Adsense schon deutlich mehr Geld einnehmen kann als ein professioneller Texter. Und dies Jahr für Jahr, denn ich weiß jetzt schon, dass von diesen Artikeln einige dabei sind, die auch im nächsten Jahr immer noch neue Einnahmen generieren werden. Und das waren nur die Möglichkeiten mit Adsense. Als Betreiber des eigenen Blogs stehen einem auch noch einige andere sehr lukrative Einkommensmittel zur Verfügung.

Als Blogger ist man außerdem völlig frei in der Themenwahl. Es bleibt einem völlig selbst überlassen über was man schreiben möchte und wann man es schreibt. Man ist nur hierbei sich selbst verantwortlich, muss aber abwägen was die Leser des Blogs mehr interessiert, bzw. was am besten in den eigenen Blog passt. Auch schreibt einem niemand vor wie lange ein Text sein soll, zu manchem ist man nach 200 Wörtern schon fertig und bei anderen Artikeln schlägt man locker 500 oder mehr Wörter.

Der Nachteil, man muss sich auch um die anderen Fragen rund ums Bloggen kümmern. So braucht man einen geeigneten Webspace für den Blog. Dazu auch noch die Blogsoftware wie WordPress. Zum Glück ist alles recht leicht eingerichtet und es ist einfach zu erlernen. Hat man erstmal diese Grundlagen geschaffen, ist der tägliche Service Bedarf hier minimal.

Fazit

Für das schnelle Geld ist sicher die Textagentur geeigneter. Ein Blog muss man immer als langfristiges Projekt begreifen bei dem die Einnahmen über die Zeit kommen. Dabei sind hier die Verdienstmöglichkeiten um ein vielfaches höher. Dabei hat man auch alle Freiheiten und Verantwortungen die eine selbstständige Arbeit mitbringen. Als Texter dagegen bin ich immer auf die Kunden angewiesen.

Ähnliche Artikel:

  1. Auch als Blogger kann man Tantiemen für Online Texte von der VG Wort erhalten
  2. Wie eignen sich Blogs fürs Geldverdienen?

  1. August 16th, 2010 at 16:17 | #1

    Eine Idee ist auch, für bestimmte Blog exklusiv zu schreiben und damit zum Teil deutlich höhere Preise als via Textbroker zu erzielen. Vorteil ist, dass man ein spezielles Thema hat (das einen hoffentlich auch interessiert und man sich nicht aufwändig einlesen muss) und regelmäßig Texte schreibt – und dafür dann auch ein ganz gutes Geld bekommt. Nichtsdestotrotz würde ich jedem empfehlen, auch ein eigenes Projekt nebenher zu betreiben. Gerade die kostenlosen Produkte, die man von den Shops zum Testen oder Reviewen erhält, bringen auch Freude :-)

  2. October 1st, 2010 at 16:42 | #2

    Naja ich denke ist schwer, über etwas zu schreiben mit dem man sonst nicht viel zu tun hatte. Aber findet man auch Textbroker, bei denen man aus bestimmten Themen wählen kann?

  3. January 16th, 2011 at 04:32 | #3

    Eine weitere Möglichkeit mit Texten Geld zu verdienen sind suite101.de und pagewizz.com. Bei beiden Plattformen wird man an den Werbeeinnahmen beteiligt, die über den eigenen Artikel generiert werden. Bei suite101.de über Tantiemen pro 1000 Pageviews und Adsense-Anzeigen, bei pagewizz.com über das Amazon-Patnernet und Adsense-Anzeigen. Meiner Meinung nach lohnt sich dort die Artikelveröffentlichung mehr, als einen Text für einen einmaligen Mini-Cent-Betrag pro Wort zu verkaufen. Zumindest langfristig verdient man dort mehr mit seinen Texten als mit dem schnellen Verkauf.

  4. January 28th, 2011 at 04:29 | #4

    @ Michael, und wie kontrolliert man selber ob alles korrekt abgerechnet wird bei diesen Agenturen die du angeben?

    Ansonsten ist es als Texter eine gute Möglichkeit Geld zu verdienen, wobei ich die Texte eher für eigene Blogs etc verwenden würde.

  5. May 11th, 2011 at 06:23 | #5

    @jan: Das ist eine berechtigte Frage. Bei pagewizz.com kann man in seinem User-Acount seine Google-Analytics-ID angeben, sodass in jedem Artikel Google-Analytics eingebaut wird. Dadurch kann man die Werbeeinnahmen schon ganz gut überprüfen. Bei suite101.de muss man wohl darauf vertrauen, dass es dort mit der Abrechnung alles seine Richtigkeit hat.

  6. November 4th, 2011 at 11:53 | #6

    Hallo,

    ich habe zu dem Thema auch einen Artikel zum Vorzeigen: http://mit-blog-geld-verdienen.de/2011/geld-verdienen-mit-bezahlten-blogbeitragen-gastartikel
    Viel Spaß beim Lesen ;)

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