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Linkgeiz – nofollow oder dofollow in den Blogs

Wer einen Blog startet oder einen betreibt für den sind Links und die entsprechende Verlinkung ein wichtiger Aspekt. Es ist eine der Hauptquellen für Besucher auf die eigene Seite. Aus diesem Grund habe ich mit diesem Artikel an einer Blogparade zum Thema Linkgeiz teilgenommen, denn es passt hervorragend in das aktuelle Thema des Blogs. Diese Blogparade wurde vom Blog seo2feel mit einem hervorragenden Artikel Deutschland in der Hand des Linkgeizes gestartet.
Blogs werden durch Links bekannt gemacht und führen erstes zu direkten Besuchern und was viel wichtiger ist werden für Google als Bewertungsgrundlage herangezogen um die Suchmaschinenergebnisse zu berechnen. So stellen Links im Internet eine der Hauptwährungen dar und entscheiden maßgeblich, ob eine Seite gefunden wird oder keine Beachtung findet.

Ein leichter Weg um möglichst schnell an Links auf die eigene Seite zu bekommen, stellen daher auch die Kommentare in Blogs dar, bei denen man einen Link auf die eigene Seite hinterlassen kann. Wo so etwas so schnell und einfach umzusetzen sind, wird dieses natürlich auch sofort ausgenützt und sogar durch bots massenhaft umgesetzt. Um diese Form des Spams einzudämmen hat Google 2005 das nofollow Attribut eingeführt. Dies bewirkt, dass ein Google Bot sieht, dass er diesen Link nicht zählen soll und ihn nicht für die Suchergebnislisten berücksichtigen soll.

Soweit so gut, durch die zahlreichen Antispamprogramme wie zum Beispiel Akismet kann man als Blogbetreiber diesem automatischen Spam aber sehr gut entgegen wirken und er wird sehr gut gefiltert. Damit wäre das eigentliche Spam Problem, dass dieses tag eindämmen sollte somit eigentlich hinfällig hinfällig.

Doch das nofollow tag hält sich hartnäckig und wird gerade in Deutschland ausgiebig eingesetzt. Zum einen ist es standartmässig in jedem Worpress Blog erst einmal aktiviert und man muss es entsprechend deaktivieren. Zum anderen ist der Deutsche an sich sehr geizig und denkt in erster Linie an sich selber. Durch das nofollow tag wird nämlich auch die Weitergabe von Pagerank beeinflusst. Man muss sich das in etwas so vorstellen. Eine Seite besitzt einen gewissen Pagerank, der von Google vergeben wird um die Relevanz der Seite zu bewerten. Diese vererbt ihn über die Links entweder an die eigenen Seiten oder aber durch externe Links nach außen. Da hier nur ein gewisser Wert zu vergeben ist, schränkt man hier zum Nutzen anderer die eigene Vererbung auf die eigenen Seiten ein. Zum hat die Bedeutung der Links für die Google Suchergebnisse auch dazu geführt, dass Links einen Wert besitzen und entsprechend bezahlt werden. Je mehr man also mit einem Link vererben kann, desto wertvoller ist dieser. Somit beschneidet man seine eigene interne Verlinkung und nimmt eventuell sogar weniger Geld ein, dabei spendet man gleichzeitig jemand anderem etwas wofür andere Leute sogar Geld bezahlen würden. Ein Zustand der ein Deutscher nur sehr ungern akzeptieren kann. Nicht verwunderlich, dass 78%, der nicht ganz repräsentativen Teilnehmer in der Umfrage von seo2feel, der Meinung sind das in Deutschland Linkgeiz vorherscht.

Doch lohnt sich Linkgeiz?

Doch mit Linkgeiz schneidet sich die Blogospähre in Deutschland nur ins eigene Fleisch und verhindert das Ansteigen der eigenen Reichweite. Denn so wird nur sehr sparsam verlinkt und die Beiträge werden seltener gefunden. Wie deutlich die Bereitschaft auf andere zu verlinken abgenommen hat, zeigt gut der Chart von basicthinking. So nahm die Anzahl der Links seit dem Höhepunkt Mitte 2007 der 100 Top Blogs kontinuierlich ab. Angesichts wie oft Links gesetzt werden eine bemerkenswerte Entwicklung. Davon hat keiner etwas. Wer gerne verlinkt, der wird selber auch gerne wieder zurückverlinkt und beide Seiten steigern ihre Leserschaft.

Auch grade bei den Kommentaren kann eine Umstellung auf dofollow Links den eigenen Blog eher befruchten als schaden. Man ermuntert so mehr Leser auch einen Kommentar zu hinterlassen und trägt dazu bei, dass der eigentliche Sinn des Blogs eine Diskussion zu einem Thema zu starten auch erreicht wird. Besonders im Anangsstadium eines Blogs sind es teilweise diejenigen, die einen Link auf ihre Seite unterbringen wollen, die eine Diskussion ins rollen bringen. Denn dort wo schon Kommentare stehen, kommentiert der nächste Leser auch wesentlich lieber.

Daher alle Kommentare auf dofollow

Ich setze daher in diesem Blog oder auf meinen anderen wie zum Beispiel Spekulantenblog das Wordpressplugin Dofollow ein und halte nichts vom tag nofollow. Ich habe damit bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Nervender Spam wird konsequent und zuverlässig von Akismet gefiltert und die Kommentare sind immer Themenbezogen und bereichern die Diskussion.

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  1. June 26th, 2009 at 21:56 | #1
  2. Joerg
    June 27th, 2009 at 19:48 | #2

    Ich habe es nach schreiben des Artikels selber nochmal überprüft ob meine Kommentarlinks auch wirklich auf nofollow stehen, dabei ist mir aufgefallen das mit der neuen Wordpress Version 2.8 oder aber dem verwendeten Theme das dofollow Plugin nicht mehr so wirklich funktioniert.

    Aber im Grunde braucht es dafür kin Plugin, man muss dafür nur in die functions.php des entsprechenden Blogthemes gehen und nach diesem Stück Code suchen:

    < ?php if (get_comment_author_url()) : ?>

    Dabei ändert man das entsprechende rel Attribut und lässt es leer.

  1. June 29th, 2009 at 01:46 | #1
  2. July 12th, 2009 at 18:09 | #2
  3. February 17th, 2010 at 19:49 | #3