Home > Blogospähre > Bloglisten, der Grundstein zum Blog Marketing

Bloglisten, der Grundstein zum Blog Marketing

February 17th, 2010 Joerg Leave a comment Go to comments

Durch den Wettbewerb Finance Blog of the Year (Bin mal gespannt ob mein Blog der Spekulantenblog es durch die Jury schafft, aber ich glaubs eher nicht bei der großen Konkurenz) ist mir wieder einmal bewusst geworden wie viele gute Blogs sich eigentlich schon mitlerweile im Finanzbereich und der Wirtschaft tummeln. Viele davon im Laufe des letzten Jahres entstanden mit vielen davon veröffentlichen regelmässig sehr interessante Artikel. Der Blog als Kommunikationsmedium scheint sich auch in Deutschland immer weiter zu verbreiten. Das hat mich nun aber auch gleich dazu gebracht meine Bloglisten auf den neusten Stand zu bringen und mich auch öfter mal in Kommentaren zu beteiligen. Denn nur mit umfangreichen Listen der Konkurenzblogs, kann man effektiv Blog Marketing betreiben.

Bloglisten von Konkurenzblogs erstellen und kategorisieren

Von Konkurenz kann man eigentlich kaum sprechen. Zwar konkuriert im Grunde jeder Blog um das Interesse des Lesers, doch in den Größenordnungen in denen sich die Blogosphäre immer noch bewegt nimmt man sich nicht wirklich etwas weg. Es ist vielmehr ein gemeinsames Wachsen. Um aber selber wachsen zu können ist es aber wichtig die anderen Blogs im Blick zu haben und effektive Listen zur Hand zu haben die das Arbeiten und das eigene Blog Marketing erleichtern.
Dabei kommt es darauf an nicht einfach eine sture Liste zu erstellen, sondern diese auch zu strukturieren. Erstmal die Themen einordnen. Sind diese dierekt ähnlich, oder sind das verwandte Themengebiete, aus denen sich die Leser auch für den eigenen Blog interessieren können.

Aber es ist auch wichtig die Blogs in nofollow oder dofollow einzuteilen und herauszufinden in welcher Weise die Links aus den Kommentaren heraus gesetzt sind. Man sollte hier ganz klar die Blogs die auf follow gesetzt sind bevorzugen, denn auch wenn ein Link direkt auch schon Leser zum eigenen Blog bringt, kann ein follow Link für die Suchmaschinen auch nie schaden.

Die Listen für Blog Marketing nutzen

Diese Listen sollte man dann in einer regelmässigen Blog Marketing Strategie abarbeiten, mindestens einmal die Woche. Am einfachsten für das eigene Marketing sind Kommentare abzugeben und dabei auf den eigenen Blog verlinken. Es hängt hier sehr davon ab, wie gut die eigenen Kommentare ausfallen um auch Leser zu interessieren, die dann dem Link zum eigenen Blog folgen. Für das Ranking haben zu einzelnen Keywords haben die Blogkommentare auch bei follow Blogs wenig Auswirkungen, allerdings stärkt man so den Vertrauenswert der eigenen Seite und Google misst dieser mehr Bedeutung bei.

Doch am besten wirkt immer noch der gegenseitige Austausch von Ideen und Material für Artikel. So hat mich auch grad die These das es Blog Marketing in Deutschland gar nicht gäbe mich dazu bewogen, grade das Blog Marketing in diesem Artikel noch mehr zu betonen. Das dies noch sehr nötig ist, sieht man auch ganz gut im Finanzbereich. Die meisten Finanz Blogs, die ich bei meiner Aktualisierung der Listen besucht hatte, wiesen kaum Kommentare auf. Hier im Webmasterbereich und bei Bloggerthemen hat man naturgemäß wesentlich mehr Kommentare. So habe ich auch grad mit dem Spekulantenblog den kuriosen Effekt, das trotz nahezu zehnfach höherer Leserzahlen, ich hier im dem kleinen Blog mehr Kommentare habe.

Ähnliche Artikel:

  1. Warum Affiliate Marketing so wichtig für einen Blog ist
  2. Linksunday – KW 50 – Marketing Bücher als pdf kostenlos, SEO für Trafficspikes in Nischen, LayerAds tot

  1. February 17th, 2010 at 20:29 | #1

    Hi Jörg,
    vielleicht bin ich noch ein bisschen blauäuigig. Bisher ist es schon noch so, ich schreibe Kommentare da, wo ich eben Interesse am Beitrag habe. Interesse muss nun in meinem Fall nicht immer Zustimmung bedeuten. Bin schon ein paarmal ‘etwas’ angeeckt.

    Hier stimme ich uneingeschränkt zu. Cool finde ich, wieviele Zugriffe doch durch die Kommentare kommen. Ist ja in den Statistiken schön abzulesen. Der Austausch ist mir letztendlich fast wichtiger als die Links. Mal sehen, wohin das führt, wenn man da ein bisschen leichtsinnig vorgeht. ;) (Oder eben nicht führt).

    Mir erscheint das mit weniger Kommentaren bei Finanblogs irgendwie ‘einleuchtend’. Vorerst so’n Gefühl aus dem Bauch. Eine komplette Analyse habe ich da nicht.

    Hier – dieser Artikel – regt doch fast ‘zwangsweise’ zum Nachdenken an. Und löst damit fast automatisch Kommentare aus. Ich vermute mal – im Finanzblog sind es doch eher klare Tipps / Ansagen, sowas in der Art oder?

    Ausserdem darf man nicht vergessen – bei solchen Blogs (bei mir auch) schreiben viele häufig aus dem Gefühl der Verpflichtung. Oder der Aussicht auf Link und/oder Traffic. Auch das wird beim Finanzblog eher etwas weniger sein.

  2. Joerg
    February 17th, 2010 at 21:50 | #2

    Aus diesem Grund habe ich bewusst einmal die Woche geschrieben, so findet man sicher einen Beitrag der einem zusagt. Ich finde es auch besser wenn es eben nich nur reiner Zustimmungskommentar ist. Mir gehen teilweise diese von SEOs abgegebenen Kommentare die so naiv zustimmend klingen schon etwas auf den Senkel, bin da meist nahe am löschen.

    Naja bei den Finanzblogs, ist schon ein bischen difiziler. Sind ja keine Tagesgeldblogs in denen die Sachlage klar ist. Die Themen über die ich schreib oder auch die anderen Blogs sind eigentlich Themen über die sicher viele auch anderer Meinung sind. Aber scheint wohl eher das Verlangen dazusein, einfach zu lesen und sich seine Meinung zu denken als dann tatsächlich eine Diskussion drüber anzustossen. Gibt auch wohl selten die Gelegenheit für einfache Kommentare, wenn könnte man wohl selber fast einen in Artikellänge absetzen. Das dann wohl auch zurecht für viele zu viel.

  3. February 18th, 2010 at 01:38 | #3

    Hallo Jörg,
    Bloggen mag ja schön und gut sein, es kommt halt meistens wirklich auf den Inhalt an, ob der ansprechend ist und wenn ja, welche Menschen er erreicht, wer sich angesprochen fühlt und wie diese mit Kommunikation insgesamt umgehen. Ich könnte mir vorstellen, daß Dein Finanzblog eher Menschen anspricht, die hinter dem Geld herlaufen, egoistische Profitinteressen verfolgen und kein Interesse haben, anderen an was auch immer mit profitieren zu lassen, könnte ein Vorurteil sein, ist klar, aber mir erscheint es doch oftmals so zu sein.
    Ich schaue es mir auch an, wer was in Sozial Media Portalen bookmarkt, nicht in allen, dafür fehlt mir die Zeit, und ich stelle fest, daß sehr viele Menschen gerne alle sowieso schon etablierten Seiten bookmarken, Tagesschau de oder Spiegel Online oder auch gerne “alles-kostenlos” Seiten, ich möchte sie mal so kategorisieren, diese werden auch gerne gebookmarkt. Alle anderen Seiten haben es sehr schwer, wahrgenommen oder sogar gebookmarkt zu werden.
    Was passiert mit einer Gesellschaft, in der die Mitglieder derselbigen sich vornehmlich nur um rein egoistische Ziele kümmern? Wie können gesellschaftliche Korrektive, die zuvor das Individuum vor Übergriffen schützten noch weiter bestehen, wenn die meisten Individuen dieser Gesellschaften wegschauen, sich ducken, keine Stellung beziehen und Opfer im Regen stehen lassen, sich die meisten einfach nicht zuständig fühlen?
    Wer meint, andere würden ihm oder ihr beistehen, wenn er oder sie mal in Not ist, sollte sich fragen, womit er oder sie diese Hoffnung nährt, was er oder sie selbst getan hat, um anderen wirklich zu helfen und das nicht nur zur Weihnachtszeit oder im Rahmen einer Spendengala.
    Ich glaube, daß das Internet uns sehr viel Zeit, Lebenszeit, kosten kann und viele auch wirklich kostet, schließe mich da selbst auch mit ein.
    Wir schauen morgens bei Google nach, ob wir noch leben, ist das gut und richtig?
    LG
    Volker
    (PS.: ich habe als Link nur mein Mister-Wong Profil hier angegeben und würde mich freuen, falls irgendwer sich dort mal die gespeicherten Links zumindest anschaut, einige davon könnten es wert sein, gelesen und weiterverbreitet zu werden. Interessanterweise sind alle froh, wenn ihr Thema gebookmarkt wird – und sparen dann dennoch daran, anderen eine ähnliche Freude zu bereiten.)

  4. Joerg
    February 18th, 2010 at 18:31 | #4

    Hallo Volker,

    naja ob nun darunter so viele Egomanen sind kann ich nun nicht beurteilen. Ich glaube es nicht, aber ein gesunder Egoismus gehört auf jeden Fall dazu und ist in jedem Geschäft sehr angebracht. Vielleicht haben sie auch einfach nicht genügend Zeit sich auf eine Diskussion einzulassen, sonst hängt man nur noch im Internet und kommt zu gar nichts mehr, wenn man in jedem Blog kommentiert.
    Der größte Unterschied ist nunmal auf jeden Fall, dass hier die Zielgruppe jeder einen Blog oder eine Webseite betreibt. Bei einer Finanzseite eher weniger. Da haben die Leser nicht so den Bedarf sich selbst und ihre Seite zu promoten. Aber auch viele Seitenbetreiber beschäftigen sich lieber mit dem Finanzthema an sich, als nun für ihre Seite Blog Marketing zu betreiben. Man sieht hier auch noch tatsächlich Blogs, die ihre ULRs nicht auf ein sprechendes Format umgestellt haben.

    Ob man da aber gleich auf die Gesellschaft als Ganzes schliessen kann wage ich doch sehr zu bezweifeln ;)

    P.s Werde da mal sicher reinschauen

  5. February 19th, 2010 at 10:03 | #5

    Ich sehe die Sache eher so. Kommentare sind sicherlich eine schöne Sache und jeder Blogger möchte möglichst viele davon haben. Dies ist auch verständlich. Anderseits sehe ich die Sache so das je nach Thema vielleicht weniger wie 5% der Besucher überhaupt ein Kommentar hinterlassen werden. Dies hießt aber nicht das ein Blog schlecht wäre, sondern hängt wohl eher mit der Thematik zusammen und vor allen wie dies herüber gebracht wird.

    Alleine an die Anzahl der Kommentare was fixieren zu wollen ist, schwierig, obwohl ich gerade ein so ein Schritt bei meinen Blog gemacht habe.

  1. No trackbacks yet.