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Microstockfotos für den Blogartikel verwenden

Die meisten Blogartikel vorallem in Deutschland, meine nicht ausgenommen, bestehen meistens aus reinem Text. Manchmal noch aufgelockert von einem Youtube Video. Ich nehm mich da selbst nicht von aus. Und wenn man mal ein Foto eingefügt wird, dann meist ein kostenloses. Hierbei muss allerdings auch meist ein Link gesetzt werden. Kostenlose Bilder für Blogs gibt es viele, doch oft ist die Suche und Auswahl eines passenden Bildes, dass auch noch qualitativ gut ist, aufwendiger als das eigentliche Schreiben eines Blogartikels. Bildagenturen dagegen liefern hochwertiges Bildmaterial und haben nahezu jedes Motiv in ihren Archiven, doch viele Blogger denken immer noch das wäre zu teuer für einen Blogartikel. Da gibt man dann mehr Geld für den Artikel aus, als dieser dann einbringt. Dabei gibt es schon lange eine sehr günstige Alternative, die geradezu wie für Blogger zurechtgeschnitten scheint, Microstocks.

Vorteile und Preise von Microstocks

Zunächst beschreibt der Name Stockfotos, dass es sich um Bilder handelt, die von den Fotografen auf Halde produziert werden. Sprich der Fotograf denkt sich ein Motiv aus und hofft das irgendwer es irgendwann einmal so brauchen kann. Meist werden solche Fotos für Magazine oder Werbematerialen verwendet. Die klassische herkömmliche Bildagentur für Stockfotos sind die sogenannten Macrostockagenturen. Hierbei kosten die Lizenzen noch meist ordentlich viel Geld und der Preis richtet sich nach der Verwendung und ist zeitlich beschränkt. Diese Art der Lizenzen nennt sich lizenzpflichtig bzw. auf englisch rightsmanaged.
Doch vorallem in den letzten Jahren hat sich dazu eine äußerst preisgünstige Alternative aufgebaut, die Microstocksagenturen. Hier werden die Bilder erstens zu einem sehr günstigen Preis angeboten und zweitens werden die Bilder lizenzfrei bzw. royalty free vergeben. Dies heißt nun nicht, dass diese gratis wären, sondern das man die Bilder zeitlich unbeschränkt und unabhängig vom Medium nutzen kann. Lediglich wenn man vor hat die Erzeugnisse aus den Bildern weiterzuverkaufen, wie z.B. auf Postkarten so sind erweiterte Lizenzen zu erwerben.

Microstockfotos sind ideal geeignet für Blogger. So sind viele Fotos im Archiv verfügbar, die Lizenzen sind meist sehr günstig oft schon ab 75 cent je Einzeldownload oder in Abopaketen ab 14 cent. Die Bilder können sofort heruntergeladen werden und in einen Artikel eingefügt werden. Man muss dabei auf keine zeitliche Begrenzung achten und kann so die Bilder getrost in seinem Blogarchiv lassen. Man darf lediglich den Bildnachweis nicht vergessen. So darf man die Bilder zwar zeitlich unbegrenzt nutzen, aber das Urheberrecht bleibt beim Fotografen. So sollte am besten direkt unter dem Bild oder am Ende eines Artikels ein Nachweis in dieser Form stehen : “Bildnachweis: Foto von Fotograf XY/Bildagentur XY”.

Beispiele für Microstockagenturen sind:

Shutterstock
Fotolia
Istockphoto
Dreamstime

Einfaches Microstockplugin für WordPress

Doch es gibt sogar mitlerweile eine äußerst attraktive Schnittstelle von Blogs über ein WordPress Plugin zu der Microstockagentur Fotolia. Über das Plugin kann man komfortabel direkt beim Schreiben des Artikels in WordPress nach passenden Bildern zu den Keywords des Artikels suchen. Außerdem unterstützt das Plugin den Blogger bei der Darstellung des Bildes im Artikel und sorgt dafür, dass der Copyright Hinweis richtig dargestellt wird. Außerdem bietet es einem sogar die Möglichkeit über den Copyrighthinweis auf das Bild des Fotografen bei Fotolia zu verlinken und so über das Partnerprogramm an eventuellen Interessenten mitzuverdienen. Durch das Plugin heruntergeladene Bilder werden in einem Ordner auf dem eigenen Webserver gespeichert, so dass man sie auch noch anderweitig im Rahmen der Lizenz nutzen kann. Alles was man dazu braucht ist ein Account bei Fotolia und es sollten schon erste Credits auf dem Account eingezahlt sein. Außerdem sollte der eigene Webhoster die PHP Funktion: “file_get_contents” unterstützen.
Da WordPress das herunterladen aus dem Pluginmenu ermöglicht, findet man es dort ganz einfach unter Microstock Photo. Mehr Informationen zu dem Plugin findet man hier.

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  1. August 1st, 2010 at 17:45 | #1

    Ich verwende in der Regel immer Fotos von Fotolia. Klar die Fotos kosten Geld, das Geld kann man jedoch durch extra Besucher aus der Bildersuche (man muss den Fotos dann einen neuen Namen geben) wieder zurückverdienen. Vielleicht kann man selbst behaupten dass keine Bilder kaufen in Wirklichkeit eigentlich Geld kostet.

  2. September 1st, 2010 at 08:12 | #2

    Hallo Jörg, Danke für diesen Artikel.

    Auch ich verwende seit einiger Zeit Fotos von Fotolia und auch von iStockphoto. Beide sind zwar kostenpflichtig, aber das ist es mir wert. Ich habe festgestellt, dass durch die Bilder erstens mein Blog besser aussieht und zweitens durch die Bilder mehr Besucher und Leser zu mir kommen. Seit geraumer Zeit gibt es ja einen deutlichen Trend, dass Bilder von Google (und anderen Suchmaschinen) beim Ranking von Content stärker berücksichtigt werden. Meine Statistikdaten bestätigen das eindeutig.

    Noch ein kleiner Zusatz zu dem Microstock-Plugin. Da ich die Möglichkeiten auf den ersten Blick auch recht interessant fand und das Plugin neben Fotolia auch meinen zweiten Bilderlieferanten iStockphoto einbinden kann, habe ich es mir mal herunter geladen und installiert, um es zu testen.

    Leider bin ich damit nicht besonders gut zurecht gekommen, die Funktionalität läßt für meinen Geschmack zu wünschen übrig, die Bildersuche aus dem Plugin heraus ist mühselig. Es funktioniert, bringt mir aber nicht den erhofften Mehrwert. Daher habe ich es wieder gelöscht.

    Jürgen Schnick

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