Adsense Optimierung – Gebotspreislücke beachten
Adsense ist eine der Haupteinnahmequelle für Blogs. Denn es liefert immer noch die höchsten Klickpreise und Klickraten für kontextsensitive Textwerbung. Dabei sind bis zu drei Adsense Anzeigenbanner, ein Linkblock und ein Adsense Suchfeld zur gleichen Zeit auf der Seite erlaubt. Man könnte also meinen man baut am besten alle drei auf der eigenen Seite ein. Doch Irrtum, der Grundsatz “Viel hilft viel” ist bei Adsense nicht immer richtig. In diesem Artikel möchte ich zeigen was die Angebotslücke bei den Geboten für die Adsense Anzeigen bedeuted und warum es besser sein kann nicht alle drei Google Adsense Anzeigenplätze auszuschöpfen.
Die Gebotspreislücke
Damit eine bestimmte Adsense Anzeige veröffentlicht wird, gibt es für jede Position auf der Seite eine Auktion ähnlich wie zur Positionierung an der Google Suche. Die Gebotspreislücke ist dabei jweils der Abstand zwischen den jeweiligen Preisen für die einzelnen Plätze. Doch diese Lücken sind nicht gleichmäßig verteilt. Da viele Werber wissen, dass manche Seiten nur einen Banner einbauen, bzw. nur auf der besten Position dargestellt werden wollen, konkurieren die Anzeigen um die ersten 4 Plätze für die hochpreisigen Keywords meist eng miteinander mit den höchsten Geboten. So entstehen meist Klickpreise die manchmal paar Euro pro Klick erreichen können und der Abstand zwischen den einzelnen Anzeigenpreisen ist sehr eng.
Nun jedoch entsteht eine große Lücke zum zweiten Banner. Da keine große Konkurenz für die Darstellung im zweiten Banner vorhanden ist, liegen die Klickpreise meist erheblich niedrigen als für den ersten Banner. Selbst bei teueren Keywords die im ersten Banner mehere Euros erreichen können, kosten die Anzeigen im zweiten Banner nur ein paar cent. Im dritten Banner sieht es dann noch schlechter aus, da viele der Werber wissen, dass dieser nur auf sogenannten MFA (Made for Adsense) Seiten vorkommt. Man hat also im Endeffekt einen Banner auf dem die ersten 4 Anzeigen richtig teuer sind und zwei Banner die wesentlich niedrigere Klickpreise aufweisen.
Bannerschaltungen auf die Gebotspreislücken optimieren
Google veröffentlicht wohlweislich nicht die einzelnen Gebote für die einzelnen Anzeigen. Man kann als Blogbetreiber nur erst hinterher rausfinden in welchen Bereichen die einzelnen Anzeigen liegen. Es ist daher wichtig für jede einzelne Adsense Bannerposition auf der Seite einen eigenen Channel anzulegen und die Klickpreise zu verfolgen. Stellt man auf einer Position zu niedrige Preise fest, so sollte man diesen am besten ganz rausschmeissen. Aus meiner Erfahrung verzichtet man auf den dritten Banner am liebsten gleich ganz. Man kann nun versuchen die freigewordenen Bannerplätze über Direktvermarktung loszuwerden, oder aber man schaut sich nach einer Alternative zu Adsense um.
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Als AdSense Neuling kann ich nicht über die Klickpreise klagen.
Sehr interessant, man lernt doch wirklich nie aus. Werd das gleich mal beherzigen.
Toller Beitrag und danke für die Aufklärung.